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21 Jump Street
Cool ist das neue Uncool
Jahr: 2012
Land: USA
Regie: Phil Lord, Chris Miller
Darsteller: Jonah Hill, Channing Tatum, Ice Cube
FSK: 12
Start: 10.05.2012
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Greg Jenko (Channing Tatum) und Morton Schmidt (Jonah Hill) konnten sich zu Schulzeiten nie leiden. Jenko war die Sportskanone ohne Grips, Schmidt das kleine dicke Gegenteil. Aus ihrer jeweiligen Not machen die beiden später auf der Polizeischule eine Tugend und werden beste Freunde, die die Schwächen des anderen ausgleichen.
In der Praxis klappt das nur leidlich. Wegen einer versemmelten Hochnahme einer dealenden Bikerbande werden die beiden an ihre alte Schule strafversetzt, um undercover als neue Schüler (und angebliche Brüder) ein paar jugendliche Dealer und die Drahtzieher dahinter dingfest zu machen. Leichtes Spiel, denkt der einstige Haudraufplayboy Jenko. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Statt Prügel und großer Klappe ist bei den Kids plötzlich scheinbar Rücksicht und Nachhaltigkeit angesagt, statt PS-Geprotze tankt man Biosprit. Goths, Hipster, Emos, Nerds, Ökos - keine der heutigen Rollen entspricht mehr der vor zehn Jahren. Drogen kursieren trotzdem, und es dauert nicht lange, bis sich die Undercovercops grundverschieden das Vertrauen ihrer Mitschüler und -schülerinnen erschleichen und sich irgendwann zwischen neuen Freundschaften und alten Seilschaften entscheiden müssen.
Die 08/15-High-School-Geschichte, die der Neuauflage von "21 Jump Street" zugrunde liegt? Geschenkt. Das nur scheinbar große Erbe, dass da angetreten und eigentlich doch umgangen wurde? Ebenfalls. Es ist die gerade noch gelungene Gratwanderung zwischen herrlich überzogenen Action-Klischees, Special Effects und College-Gags auf der einen sowie mauen Stereotypen und ewiger Homophobie auf der anderen Seite, die aus "21 Jump Street" ein kurzweiliges Vergnügen macht. Diese Mischung aus "Police Academy" und "American Pie", die in ihren stärksten Momenten an die "Die etwas anderen Cops" erinnert, verspricht freilich nicht die Neuerfindung des Slapsticks. Aber sie ist dank der Dialoge und seiner Hauptdarsteller allemal unterhaltsamer, als es ein 1:1-Aufguss wohl gewesen wäre. Und, liebe Ladies: Es sagt ja keiner, dass "21 Jump Street" im Jahre 2012 so ganz ohne seine alten Gesichter auskommen müsste ...
In der Praxis klappt das nur leidlich. Wegen einer versemmelten Hochnahme einer dealenden Bikerbande werden die beiden an ihre alte Schule strafversetzt, um undercover als neue Schüler (und angebliche Brüder) ein paar jugendliche Dealer und die Drahtzieher dahinter dingfest zu machen. Leichtes Spiel, denkt der einstige Haudraufplayboy Jenko. Aber die Zeiten haben sich geändert.
Statt Prügel und großer Klappe ist bei den Kids plötzlich scheinbar Rücksicht und Nachhaltigkeit angesagt, statt PS-Geprotze tankt man Biosprit. Goths, Hipster, Emos, Nerds, Ökos - keine der heutigen Rollen entspricht mehr der vor zehn Jahren. Drogen kursieren trotzdem, und es dauert nicht lange, bis sich die Undercovercops grundverschieden das Vertrauen ihrer Mitschüler und -schülerinnen erschleichen und sich irgendwann zwischen neuen Freundschaften und alten Seilschaften entscheiden müssen.
Die 08/15-High-School-Geschichte, die der Neuauflage von "21 Jump Street" zugrunde liegt? Geschenkt. Das nur scheinbar große Erbe, dass da angetreten und eigentlich doch umgangen wurde? Ebenfalls. Es ist die gerade noch gelungene Gratwanderung zwischen herrlich überzogenen Action-Klischees, Special Effects und College-Gags auf der einen sowie mauen Stereotypen und ewiger Homophobie auf der anderen Seite, die aus "21 Jump Street" ein kurzweiliges Vergnügen macht. Diese Mischung aus "Police Academy" und "American Pie", die in ihren stärksten Momenten an die "Die etwas anderen Cops" erinnert, verspricht freilich nicht die Neuerfindung des Slapsticks. Aber sie ist dank der Dialoge und seiner Hauptdarsteller allemal unterhaltsamer, als es ein 1:1-Aufguss wohl gewesen wäre. Und, liebe Ladies: Es sagt ja keiner, dass "21 Jump Street" im Jahre 2012 so ganz ohne seine alten Gesichter auskommen müsste ...
Bildergalerie

Die Regisseure Phil Lord (links) und Chris Miller inszenierten die Neuauflage von "21 Jump Street". ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Mit dem Original hat "21 Jump Street" nicht mehr so viel zu tun - was nicht heißen soll, dass es keine Cameoauftritte ehemaliger Serienstars gibt. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Greg Jenko (Channing Tatum) und Morton Schmidt (Jonah Hill) werden von ihrem Chef zum Undercover-Einsatz geschickt - an eine Schule. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Captain Dickson (Ice Cube, links) bereitet Jenko (Channing Tatum, rechts) und Schmidt (Jonah Hill) auf ihren Einsatz an der High School vor - sie sollen einem Dealerring auf die Spur kommen. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Wer nimmt es, wer verkauft es, wer stellt es her? Jenko (Channing Tatum, rechts) und Schmidt (Jonah Hill) müssen alles über den Vertrieb einer tödlichen Modedroge erfahren. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Schmidt (Jonah Hill) entlockt Molly (Brie Larson) die Nummer des Dealers. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Mit Eric (Dave Franco, rechts) haben Jenko (Channing Tatum, links) und Schmidt (Jonah Hill) einen der Dealer ausfindig gemacht. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Showdown beim Schulball: Schmidt (Jonah Hill, links) und Jenko (Channing Tatum) haben sich extra in Schale geschmissen. ©2011 Sony Pictures Releasing GmbH
Die Actionszenen wirken nur ein klein wenig übertrieben ... ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
Ihre Arbeit bei der Polizei hatten sich Jenko (Channing Tatum, links) und Schmidt (Jonah Hill) spannender vorgestellt. ©2012 Sony Pictures Releasing GmbH
CinemaxX
Breitenweg 27
28195 Bremen
Tel.: 0 18 05/24 63 62 99
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